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Philipp

Philipp

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Neue gebrauchte Neuware zum Orginalpreis inkl. Mängel

Tuesday, 23 February 2010 15:59 | Last Updated (Tuesday, 30 November 1999 00:00) | Written by Administrator

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Internetausfälle war ich ja aus China schon mehrfach gewohnt, aber es soll Sie auch in Deutschland geben, So geschehen bei meinen Eltern am Donnerstag und da ich aufgrund unseres Rechtstaates nicht von Zensur ausgehen wollte, erklärte ich die Technik als den Schuldigen.

Da ich nach 1 Stunde ohne Internet von meiner Mutter beauftragt werde dem Problem Abhilfe zu verschaffen, fahre ich zum Elektronikhandel, der seit Jahren von sich selbst behauptet nicht geistig zurückgeblieben zu sein.

Wahnsinn, ich finde was ich brauche und muss traurig feststellen, dass mir die Frau an der Kasse zwar genau den Preis nennt der auch auf dem Schild stand, aber auch keine Anstanden macht zu verhandeln. Stattdessen wartet sie treudoof blickend darauf, dass ich das auch bezahle - nichts mit Handeln, also macht ich das halt.

Zuhause versuche ich das Modem in Gang zu bringen - klappt nicht, und komischer Weise hat aber unser Nachkriegsmodell wieder seine Funktion aufgenommen, also wars wohl doch die Telefonleitung. 

Alles klar ich bring das Modem zurück und bemerke beim Einpacken, dass dort ein Zettel mit fremden Zugangsdaten im Paket liegt. Wo kommt der denn her? - Ja wohl von dem letzten der das Gerät als kaputt zurückgeben hat - Schweinerei!. Ich bring das Ding sauer zurück, der Verkäufer bleibt aber unbeeindruckt und gibt mir mein Geld wieder. 

Da meine Fotos, Podcasts und Videos aus China unbeschreibliche Menge erreicht haben, brauche ich noch eine Festplatte und weil ich ja schonmal da bin nehm ich die doch gleich mit. 

Wieder zuhause packt ich das Ding aus und schließe sie an. Na, was ist denn das? Da sind ja schon Daten drauf, gibts die jetzt gratis dazu?  Och nöö schon wieder so ein drecks Gebrauchtgerät, jetzt reichts! Ich ruf im Laden an und beschwer mich beim Geschäftsführer, der entschuldigt sich ja vielmals, meint aber dass man ja nicht alles testen kann was man so zurückgeben kriegt. Aha, draufschreiben "Ich bin nicht neu!" könnte man aber...

Also findet auch meine Festplatte den Rückweg in den Laden, immerhin scheinen die Kollegen schon Ärger gekriegt zu haben, weil man schon weis welches Gerät ich hier gerade unterm Arm habe. 

Mein Geld krieg ich wieder, meine Fahrtkosten nicht. Einziges Angebot der Marktleitung bleibt, man könnte mir doch etwas Rabatt geben wenn ich was anderes kaufen will, aber ich will nicht mehr. Die mangelhafte Gebrauchtware sollen Sie mal schön selber behalten, oder hoffen dass der 3. oder 4. Kunde sie dann behält. 

Fazit der Aktion, in China konnte ich alles noch im Laden ausprobieren und konnte am Preis was ändern, hier heißt die Devise friss oder stirb und das was man dann kriegt muss noch lange nicht gut sein. 

P.S. Falls jemand ein paar DSL-Zugangsdaten braucht, ich hab jetzt welche übrig.

 

 

 

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Kuck mal was ich gefunden habe...

Friday, 05 February 2010 12:52 | Last Updated (Friday, 05 February 2010 13:14) | Written by Administrator

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ach schau her, kaum ist man zuhause und kommt wieder an seinen kompletten Datenbestand ran, findet man so manches was man sich mal überlegt hatte. Also will ich es nicht für mich behalten und den ersten Entwurf für chiina.info online stellen.

Was gibts sonst so neues, ich habe heute die Quittung für unsere Bemühungen bekommen, aus dem Reich der Mitte eine natlose und tagesaktuelle Berichterstattung zu bieten. Nein Ärger gabs keinen sondern die Rechnung von meinem Websitenanbieter, und nach bald 12 Monaten belaufen sich die Kosten auf 27,60€ inkl. Mwst. Schön oder? - aber viel schöner ist, dass die Besucherzahlen unserer Website erstaunlicher Weise im Januar einen Spitzenwert erreicht haben, und mit ca. 1200 Besuchern fast an den absoluten Topwert von Juni mit ca. 1300 heranreichen. Wenn man der Statistik glauben darf, und man darf, hatten wir ohne Mehrfachbesuche am Tag doppelt zu zählen, bisher 10513 Besucher von unserm Abflug bis heute, womit wir bei einem Durschschnitt von etwa 30 Besuchern pro Tag liegen. Das ist doch was, Danksagungen uns Spenden nehme ich gerne persöhnlich entgegen. 

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zum Thema Heimweh...

Thursday, 04 February 2010 17:25 | Last Updated (Tuesday, 30 November 1999 00:00) | Written by Administrator

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das mit dem Podcast muss noch ein paar Tage warten, da Denis noch brisantes Material aus Thailand liefern möchte und ohne dies der Rest einfach nicht online gehen soll.

Zum Thema Heimweh in Richtung China, also umgekehrt ein Link der zum nachkochen einläd. Unter http://www.rezepte-china.de/ findet man hervorragende und vor allem orginale Rezepte von chinesischen Essen, die nicht mit dem Fraß vom Chinaimbiss in Deutschland zu vergleichen sind. Angesichts der recht einfachen Zutatenlisten sollte das meiste auch ohne den Besuch im Asienladen zu organisieren sein. Viel Spaß damit und bis die Tage.

Trotz sorgfältiger Prüfung aller Inhalte zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Link, übernehmen wir keine Haftung die im Zusammenhang den hier verlinkten Angeboten steht. 

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Mein Weg nach Hause - Heimflug mit dem Altersheim...

Monday, 01 February 2010 11:45 | Last Updated (Saturday, 04 December 2010 19:05) | Written by Administrator

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Ich hatte ja am Donnerstag Abend den Heimweg angetreten, und kann verkünden, dass ich erfolgreich zuhause aufgeschlagen bin.

Lang war der Weg allemal, denn um Flugkosten zu sparen und meine Freigepäckgrenze von mikriegen 20 auf unglaubliche 30 aufzustocken, nahm ich den Umweg über Dubai. Dass Freigepäck reichte trotzdem nicht und mir war irgentwie klar, dass das Thema Handgepäck ein dehnbarer Begriff wird. Meinen Trolley wollte der Chinese an der Sicherheitskontrolle auch gleich auf Gewicht überprüfen und stellte zurecht fest dass dieser etwas schwer geraten war. Als er dann vor sich hin murmelte ob da ein Computer drin wäre... erwiederte ich ihm freudig in seiner Landessprache, jawohl und zwar genau einer. Ein Computer - alles klar und wenn der zugroßgeratene Ausländer auch noch chinesisch sprechen kann muss der Koffer wohl mit Berechtigung so einiges wiegen, also wurde ich auf direktem Wege durchgewunken - Glück gehabt. Dass meine Jacke auch noch 5 Kilo Fluggepäck mit sich führte fiel ihm nicht auf und weil keine einzige Airline bisher ein Maximalgewicht für Jacken festgelegt hat. Selbst wenn hätte ich gerne auf die Menschen in meiner Schlange verwiesen die ihr Übergewicht in der mittleren Bauchregion mit sich führten, also was soll der Quatsch...

Emirates ist an sich ja eine klevere Airline die ihr Boarding zum schnelleren Ablauf in Zonen unterteilt. Tolle Idee dass erst die einsteigen  die ganz hinten sitzen und dann nach und nach die die weiter Vorne sitzen. Dass System im Flugzeug mag ja noch gut funtkionieren, aber auf Angst nicht mitgenommen zu werden scheint die Touristenmeute die mit dieser Billigairline unterwegs ist sich mit größter Freude beim Aufruf der ersten von 8 Zonen, innerhalb von 1,3 Sekunden im Pulk von 300 Personen vor der Ticketkontrolle zu positionieren. Die ganz Schlauen probieren auch mal mit der falschen Boardingzone früher einzusteigen und blockieren damit den Weg für alle die echt rein sollen. 

Dank Online-Sitzplatzwahl war mein Sitzplatz in der ersten Reihe der Holzklasse angesiedelt was für mich hies, dass ich mit gutem Recht als letzter Einsteigen darf. Ab im Flieger viel mir auf dass wohl so ziemlich Jeder die Freigrenze frei interpretiert hatte und mein Viertel eines Kofferfaches war schon belegt. Die Stewardess bemühte sich das Problem global zu lösen, und verteilte das Hab und Gut meiner Mitreisenden professionell auf den verbleibenden Zentimetern. So auch meinen Trolley und wollte ihn im Kofferfach, 3 Reihen hinter meinem Sitzplatz, auf 4 Rucksäcken, ablegen. Nett darauf hingewiesen dass der doch bestimmt runterfällt wenn so ein Adiletten-Sonntags-Mallorca-Touriflieger-Passagier das Fach undbedacht aufreißt, grinste sie mich nett an und meinte, nein das Gepäckfach kracht nicht durch, das Flugzeug war ja schließlich teuer und kommt aus dem Supermanland Amerika...

Ansonsten lief der Flug unspannend, und 10 Stunden später landeten wir zur Halbzeit in der Shoppingmall Namens Dubai-International-Aiport. 3 Stunden sollte es weitergehen und diesmal wurde es noch schlimmer. Dubai ist dank der Airline und ihren Billigflügen in die ganze Welt zum Umsteigebahnhof für Freizeitweltenbummler geworden. Mein Flieger war folgerichtig mit 80% Deutschen Rentnern gespickt. Die machen das Chaos komplett, fliegt man ja zum Teil zum ersten mal. Dazu hat man sich im Dutyfree mit Lastminute-Souvenirs eingedeckt und stürmt, das Zonenboarding sturr ignorierend, in der Flieger.  Dort angekommen stellen viele Ehepaare entsetzt fest, dass der Sitzplatz 24G sich nicht direkt neben 32E befindet und die sonst so tolle Airline sich diesen Fauxpas besser nicht erlauben sollte. Man tut was man kann, blöd nur dass die Verhandlungsbasis mit der so mancher beim Platztausch antritt nicht die beste ist, den Sitzplatz Mitte Mitte will einfach keiner. Der Herr neben mir schaute mich auch schon treuherzig, und aus Eigenschutz beschloss ich meine Kommunikation auf Englisch und Chinesisch zu beschränken und meinen Gangplatz damit zu verteidigen. 

30 Minuten Verspätung dank zahlreicher Platzwechsel und denen den noch Einfiel aufs Klo zu müssen hoben wir in Dubai Richtung Frankfurt ab. Mein Nebensitzer sorgte mit seiner Kommunikation über den Flug für weitere Erheiterung, genau genommen jedes mal wenn der Bordservice vorbeikam. "What do you like to drink...?" - "Isch hättt gjern ne Kaffeeee ond en Minöralwässör", jeder weitere Kommentar überflüssig, achja der Kaffee hat er gekriegt, das Wasser nicht. 

In Deutschland angekommen zeigt sich wieder dass Deutschland ein sehr Gastfreundliches Land ist. Die Passkontrolle sah aus wie folgt, 300 Deutsche in der Schlange - ein Schalter - ein Beamter, 35 "Besucher nichtdeutscher Abstammung" - zwei Beamte - zwei Schalter.

Letzte Hürde, Gepäck und Zoll. Wer nur einmal in seinem Leben fliegt kann das nicht wissen, aber am Ende des kreisförmigen Kofferbandes, (also gibt es eigentlich garkein Ende) sitzt kein kofferfressendes Monster vor dem man sein Gepäck retten muss. Also ist es auch nicht notwendig, dass die ersten 100 Menschen einen Verteidigungsring, aus sich selber und den Kofferwägen bauen, damit der Rest der Passagiere keinen Zutritt zum Band erhält. Noch viel besser wird es wenn das Band voll ist, keine neuen Koffer mehr drauf passen und gerade genannten Helden erster Stunde keine Koffer wegnehmen weil ihre ja noch garnicht auf dem Band liegen. 

Auch dieses Chaos überwunden merkte ich dass wohl auch schon die Zollbeamten die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen hatten und sich in lieber in ihren schützenden Ruheraum versteckt hatten - gut so.

Wer mit Emirates fliegt hat kostenloses Recht auf eine Beförderung im Inland, so steht es beim Ticketkauf dran... wer kommt da wohl besser in Frage als das Qualitätsunternehmen für Massenverspätungen und Zugausfälle - die Bahn. Professionell geplant schickte diese eine halbe Portion von einem ICE aufs Gleis und der Füllstand des Zuges glich sofort dem eines Liniebusses in Xi'an zur Rushhour. Mit einem Unterschied, die Chinesen maulen nicht rum wenn der Bus zu bersten voll ist, und auf die Gefahr hin dass man am Berg schieben muss wird jeder mitgenommen. 

Anders bei der Bahn, nachdem jeder seinen Quadratzentimeter Stehplatz bezogen hatte, kam die lustige Mitteilung des Zugführers. "Wir sind zu voll, alle ohne Sitzplatzreservierung müssen raus!" Haha eine kurze Marktumfrage bei meinen Stehplatznachbarn stellte heraus dass diese keine hatte, und genauso wenig auf den Karnevallsscherz des Zugführers hören wollte. Ich hatte auch keine, aber soll der mal herkommen und selbst dann hätte er hunderte wütende Fahrgäste gegen sich.

Irgentwie fuhren wir dann doch los ohne das auch nur einer Ausstieg. In Stuttgart mit 20 min Verspätung angekommen hatte die Odyssee meiner Heimreise ein Ende - Endlich, 27 Stunden nachdem ich mein Hotel verlassen hatte.

Achso Hotel, ja da erwähne ich doch noch gerne, dass dieses Wohl eine dreiste Seilschaft mit meinem Taxifahrer betreibt. Entegen der eigens vom Hotel ausgegebenen Informationskarte, versprach das Hotel dem Taxi 200 Yuan anstatt 170 yuan als Belohnung für den Transport zum Flughafen - Schweinerei!

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aus Shanghai sag ich Bye Bye

Thursday, 28 January 2010 09:41 | Last Updated (Tuesday, 30 November 1999 00:00) | Written by Administrator

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Ich weis den Titel hatten wir schon, aber das hilft ja auch nichts.

Ich hau heute ab aus China und weis nicht wann ich wiederkomme, zumindest dass ich wiederkomme soll gewiss sein.

Man könnte leicht meinen dass es theatralisch klingt wenn man schaut auf was wir so zurückblicken, wir haben Tage und Nächte in Zügen verbracht, uns von jeder beliebigen Airline durch halb Asien chauffieren lassen, vom kleinsten Fahrrad bis zum eigen gemieteten Bus alles als Fortbewegungsmittel oder zu Partyzwecken genutzt was uns über den Weg lief, wir haben nachts einsame Berge erklommen und sind bei Mittagssonne durch Großstädte gewandert, haben Fußballspiele besucht und Basketballtuniere verloren, halb Asien bereißt, in Luxushotels und Vorlesungen geschlafen, bahnbrechende Rekorde in Ipodspielen aufgestellt, auf Hochzeiten und in Discos getanzt, auf unzähligen Urlaubsfotos posiert und eigene Fotoshootings organisiert, Kurzfilme gedreht und hunderte DVDs gesehen, an Straßenständen und in High-Class Restaurants gespeißt, Brot gebacken und Hund gegessen, stundenland diskutiert oder auch manchmal garnichts verstanden, tausende und abertausende SMS geschrieben, und ganz allmählich die Kultur und die Landessprache gelernt.

Kurz gesagt wir haben viel erlebt, die Liste könnte ewig so weitegehen...

Ich sag jetzt bye bye, und setzt mich in den Flieger. Für alle denen die Frage auf der Zunge brennt, JA wir machen noch einen letzten Podcast, diesen schneide ich auf meinem Heimflug. Soweit so gut!

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