Joom!Fish config error: Default language is inactive!
 
Please check configuration, try to use first active language

Philipp

Philipp

Attention: open in a new window. PDFPrintE-mail

Beijing die zweite - Tourismus auf Chinesische Art

Monday, 17 October 2011 09:14 | Last Updated (Monday, 17 October 2011 10:14) | Written by Administrator

There are no translations available.

Dieses Wochenende ging es mit der Uni zum Taishan, auch ein heiliger Berg China's und wie man uns erzählte muss jeder Chinese einmal im Leben oben gewesen sein. 

Gut wie voll es dann da ist konnten wir nur erahnen, da wir zu dem Trip aber von unserer Uni eingeladen wurden, sagten wir natürlich nicht nein. Der Berg liegt so grob 500km südlich von Peking und wie es der Zufall so will direkt an einer Haltestelle des neuen Schnellzuges nach Shanghai, und damit nur 2 Stunden entfernt.

Angekommen am Zielort stand jedoch nicht der Aufstieg des Berges auf dem Plan sondern der gute alte Konfuzius der hier in der Nähe sich Tempel und Haus gebaut hatte und dann weils hier so schön war auch sein Grab errichten ließ. Die Tempel anlagen sahen aus wie eine kleine Kopie der verbotenen Stadt und da gaben uns sogar die Chinesen recht bei dieser Einschätzung, leider ist der Aha-Effekt solcher Gebäude so langsam verflogen. Dennoch gibt es hier Rituale die erwähnenswert sind.

1. Abgrabbeln von "heiligem" Dingen.

Ob Stein Knubbel oder Baum, wenn irgendwer behauptet, dass Ding bringe Glück fassen es alle Gerne an, Beispiel hier im Foto:


2. Räucherstäbchen oder diesmal die größere Variante, Rauchstäbe.

Sollen Glück bringen, gebetet würd für Glück und Geld, aber am liebsten für Geld....

3.  Touriführer-Fähnchen und die Rotkäpchen-Fraktion.

Weil der Chinese zumeist in Reisegruppen unterwegs ist, braucht er jemanden der vorne weg rennt und das Umland erklärt. Dafür bediehnt man sich eines Touriführers der ausgestattet mit einer Fahne um die Gruppe anzuführen und gerne auch einem kleinen Lautsprecher, die Attraktionen mit der Mentalität einer Bandansage abspult.  

Und damit der Reiseführer seine Schäfchen wiederfindet, werden sie bei Bedarf mit tollen Kappen ausgestattet, damit Sie alle gleich aussehen...

 

Danach ging es ins Hotel und noch 2 mal zum Essen an diesem Tag. Für Arne und mich noch in eine Bar, der Rest der Austauschstudenten sowie die Lehrer mussten bei diesem von uns geplanten Programmpunkt leider passen weil es am nächsten morgen um 6:30 Frühstück gab und danach die Bergtour anstand. 

Endlich morgens kamen wir zum eigentliche Ziel des Aufluges, der heilige Berg. Mit ca. 1500m nicht der höchste anscheinend dennoch der wichtigste, bestimmt auch weil Konfuzius hier seine Finger mit im Spiel hatte. Die Aufstiegsoptionen hatten wir ausreichend diskutiert da diese wie folgt waren: 

  • Entweder 2 Stunden hoch + Seilbahn + 2 runter,
  • oder 2 Stunden hoch + Seilbahn + Bus zurück
  • oder 6 Stunden hoch und 6 Stunden runter (geht aber nicht weil die Zeit nicht reicht)...

Naja wir entschieden uns für 6 Stunden hoch + Seilbahn runter... Stellten aber mit erstaunen fest dass die erste Hälte des Trips in etwas über einer Stunde geschafft was, und wir nach grob 2:50 Stunden den Gipfel erreichten. Unser Professor war sogar noch 20 min schneller weil er ohne pause für Fotos und trinken hochlief. Auf die Frage woher den der eklatante Zeitunterschied käme meinte er, er hätte für die Damen der Reisegruppe gerechnet von denen schafften es in der Tat eine nur mit Seilbahnhilfe, eine nur bis zu Hälfte und die schwedische Austauschstudentin zu Fuß in 3-4 Stunden.

Los ging es für uns mit dem Kauf der typischen roten Gipfelstürmer-Kopfbänder, womit Arne und ich aber alleine blieben, weil die Chinesen dafür kein Geld mehr ausgeben.

 

Auf dem Berg dann der Schock, dass man auch dank der inzwischen 2 Seilbahnen sich der Touristenmassen angepasst hat, und ein ganzes Dorf bestehend aus Restaurant, Touriläden und Hotels hochgezogen hat.

Von Bergidylle und Stilleman wieder weit und breit keine Spur, es sei denn man läuft auf einem Pfad wo zweideutiges Schild auf dessen eventuelle Sperrung hinweist.

Nachdem wir alle Gipfel erklungen hatten kam die Zeit für den technisch erleichterten Abstieg, also die Seilbahn. Danach noch die Heimfahrt 1. Klasse (Fehler beim Ticketkauf) und die benötigte Bettruhe Zuhause um 9 Uhr Abends, das wars. 

 

 

 

 

Attention: open in a new window. PDFPrintE-mail

Beijing die Erste

Monday, 17 October 2011 08:48 | Last Updated (Tuesday, 30 November 1999 00:00) | Written by Administrator

There are no translations available.

Also, Arne und ich sind ja wie beschrieben nun an der "anderen" Uni angekommen und haben uns den Alltag eingerichtet.

Dazu gehören die 2 nagelneuen Fahrräder (bei Arne ist das hintere Schutzblech undicht und damit nicht regengeeignet Lächeln), der Kühlschrank den wir in einer Art chinesischer Sperrmüll-Webseite gebraucht gekauft haben und unser lila-Sofa, das extra in der von uns gewünschten Breite gefertigt wurde. 

Das Campusleben hat auch schon seine Routinen und Berühmtheiten die ich mal im folgenden Beschreiben will. 

Der Laden:

Wie bei jeder anständigen chinesischen Uni gibt es einen Campus-Laden der die notwendigen Dinge des studentischen Lebens vorrätig hält. Getränke, Snacks, Schokolade und Bier. Wie Arne 4 Wochen lang vergebens versucht hatte mich zu überzeugen gibt es bzw. gab es im Campusladen als er im Januar hier war auch Ritter-Sport-Schokolade. Da diese aber importiert werden muss und im Hochpreissegment für chinesische Studenten eher ungeeignet ist, war ich versucht ihm das nicht abzunehmen. Heute aber welch wunder hatte der Laden tatsächlich Nachschub bekommen und wir haben uns sofort damit eingedeckt. Die Mannschaft des Ladens hatte übrigens als erste auf dem ganzen Campus gemerkt dass wir nicht beißen und freuen sich mehrmals täglich wenn wir vorbeikommen. 

Der Sportplatz:

Kleiner Trost für die Freizeit des sonst tristen Studentenlebens war zumindest in Xi'an der Sportplatz wo man sich in den Landestypischen Paradesportarten Tischtennis, Federball und Basketball beweisen kann. Dem hiesigen Exemplar fehlt zu unseren großen Verwunderung jedoch ein entscheidendes Extra, nähmlich jemand der Abends das Licht anschaltet. Deswegen lässt die Menge der Benutzer und der Spaß Abends zu wünschen übrig. Dafür haben wir hier, auch wenn wir regelmäßig ihn mit den Studenten des Sportunterichtes teilen müssen, einen Tennisplatz auf dem wir unsere neu erworbenen Tenniskünste und die 6€ Schläger austesten können. 

Die Stalkerin:

Eigentlich sollte man sie nicht zum Inventar zählen aber so irgentwie haben wir das Gefühl sie ist so allgegenwärtig wie die Wächterin an der Eingangstür unseres Wohnheimes. Die Geschichte fing damit an das ich im Laden von einer angesprochen wurde die gerne ihr englisch verbessern wollte. Soweit sogut und weil sie die erste war die sich getraut hatte uns anzusprechen gab ich ihr meine Handynummer – 1. Fehler!

Soweit sogut, SMS schreiben ist ja auf dauer auch anstrengend also wollte Sie meine QQ-Nummer (QQ ist sowas wie Skype für Chinesen, wer das nicht hat ist in China kein richtiger Bürger, warscheinlich haben mehr Leute eine QQ Nummer als einen Reisepass...) - 2. Fehler, da es ein Weg mehr war auf dem Sie uns nerven konnte. 

Der Einladung mittags mit Ihr und ihren Freundinnen und uns Essen zu gehen kamen wir auch noch nach - 3. Fehler!

Aus diesen Fehlern entwickelte sich ein eher anhängliches Verhalten, á la "meine Freunde sind alle in den Ferien heimgefahren, keine will mit mir Essen gehen (auf deutsch Sie will mit uns...)" oder die angewohnheit das wir Sie wir zufällig beim rausgehen aus dem Campus treffen. 

Letztens stand sie vor dem Campusladen als wir gerade was zum Essen kaufen wollten, blieb davor stehen bis wir mit dem Einkauf fertig waren, und kam dann aus heiterem Himmel auf die Idee wir könnten doch jetzt übern Campus spazieren gehen (nee danke!). 

Die beste Story war aber immernoch als wir dieses Wochenende mit der Uni einen Ausflug machten und zum Spaß ihr glaubhaft versicherten wir wären heimgeflogen. Ich sagte noch zu Arne hoffentlich treffen wir die frühstens Montag damit das Gerücht noch etwas hält, aber wir hatten gerade den ersten Fuß in den Campus gesetzt und wer kommt uns entgegen??? Das kann doch alles kein Zufall sein, andere Menschen treff ich hier einmal und dann 3 Wochen nicht... 

Naja ich werde mal schaun was das nächste ist hehe, sodenn....

 

 

 

Attention: open in a new window. PDFPrintE-mail

Wir sind wieder hier...

Tuesday, 04 October 2011 10:43 | Last Updated (Tuesday, 30 November 1999 00:00) | Written by Administrator

There are no translations available.

Wir sind wieder hier,

also Arne und Philipp, bieten Mirko in China moralische Unterstützung und erkunden mal die 2. (oftmals vergessene) Partnerhochschule der HdM. Um es exakt zu beschreiben ist es das Beijing Institute of Graphic Communication. Dieses befindet sich im Süden von Peking und damit weit entfernt unserer alten Heimat, dafür gibts hier neues zu entdecken und seien wir mal ehrlich, China ist wenn auch nicht immer doch sehr oft überall gleich. Soviel erstmal von hier und noch ein nettes Bild aus dem Urlaub, bald gibts dann wieder mehr. Cheers aus Beijing!!

 

 

Attention: open in a new window. PDFPrintE-mail

Letzte Episoden von der Insel

Wednesday, 06 July 2011 15:04 | Last Updated (Wednesday, 06 July 2011 15:48) | Written by Administrator

There are no translations available.

Meine Zeit in England ist rum... Grund genug mal kurz Resumé zu ziehen oder abzurechnen.

Wie könnte es anders sein zeigte sich das Land in den letzten Tagen nochmal von seiner besten wie auch seiner schlechtesten Seite. Und wenn wir schonmal dabei sind fangen wir mit dem schlechten an, oder meinem Lieblingsthema - Technik in England...

Für meinen Heimflug hatte ich die unglaubliche Idee Geld zu sparen und vom Provinzflughafen London-Gatwick abzufliegen. Das dieser Flughafen den Charme einer Lagerhalle hat wäre alleine ja noch garnicht so schlimm wäre nur der Weg zum Flughafen nicht so beschwerlich. Auf den ersten Blick sieht das noch gut aus, da es eine Regionalbahn gibt die ohne Umsteigen von meinem Heimatort zum Flughafen fährt. Da mein Flieger um 7:30 ging und 1,5h für den Weg draufgehen musste ich den Zug um 4:30 Uhr nehmen, soweit so gut. 

Die Rechnung hatte ich aber ohne meine "Health & Safety" vernarrten Engländer gemacht. Wie üblich wurde das Gleis geändert, und in England macht man das so, dass man den Zug erst einfahren lässt auf der falschen Position, dann sich wundert dass dort keine Fahrgäste stehen, dann merkt das man falsch ist, und zu guter letzt das Problem per Durchsage behebt. Kannte ich schon und auf der Suche nach einem funktionierenden Cola-Automaten war ich durch Zufall schon auf dem falschen bzw. dann richtigen Gleis. 

Die Bahn fuhr die erste Strecke auch ganz gut, abgesehen davon dass eine von 6 Türen in meinem Waggon sich nicht öffnen lies. Weder mich noch die 3 anderen Reisenden die zum Flughafen wollten störte das sonderlich, wohl aber den Zugchef und seinen Freund den Chaffner. Anstatt wie die deutsche Bundesbahn dieses Problem professionell mit einem Kugelschreiber, einem Blatt Papier und einem Stück Tesa zu lösen (daraus macht mann einen Zettel mit der Aufschrift "Tür defekt"), hielt der gute Herr nach einer Weile einfach im Bahnhof an und drückte geschlagene 20 min auf irgentwelchen Knöpfen herum. Der Erfolg war eher übersichtlich und daraufhin wurden wir in den Nachbarwaggon evakuiert, weil es ja gefährlich ist in einem Waggon zu sitzen in dem die Tür nicht tut. Mit kräftiger Verspätung ging es weiter, bis zu nächsten Station. Denn bis hierhin hatte sich der Lokführer überlegt, dass er unter solchen Umständen schon aus Prinzip nicht arbeiten will und stellte den Zug entgültig ab. Wir mussten umsteigen und kamen deutlich zu spät für die meisten am Flughafen an. Für mich reichte es gerade noch. Mal wieder unglaublich...

Auch wenn wir in Deutschland Klimaanlagen und Weichentechnik bei zu hoher oder zu niedriger Temperatur nicht im Griff haben, lassen wir uns von so kleinen Pannen bei weitem noch nicht aus dem Konzept bringen. In England zeugt dieses Beispiel von der desolaten technischen Verfassung des Landes, von der ich noch viel mehr gesehen habe. In der Uni wurden 5 Heizlüftern pro Raum aufgestellt anstatt das Heizungssystem in Ordnung zu bringen, 10 cm Schnee bringen England dem kompletten Stillstand nahe und der Feueralarm im Wohnheim wird jede Woche einmal für 10 Sekunden getestet weil man Angst hat er könnte kaputt sein. Weis der gute Mensch auf die Frage was der Quatsch soll nicht weiter, bleibt die Standartausrede für allen den Schwachsinn "it's the law...". Die Wasserhähne transportieren warmes und kaltes Wasser lieber nur getrennt und im Badezimmer diehnt eine Schnur als Lichtschalter weil man gegen Stromschläge isolieren will... von Straßen U-Bahnen und Aufputzleitungen ganz zu schweigen, auch davon dass jede Steckdose einen eigenen Ausschalter besitzt, Elektrizität ist ja wie bereits erwähnt Teufelszeug!!! (Deswegen wurden auch meine Bestrebungen einfach alle Steckdosen immer angeschaltet zu lassen von einer mysteriösen Macht jede Nacht aufs neue zu nicht gemacht...).

 

Kommen wir zum schöneren Teil meines Wochenendes, (und das ist ja was wir in Erinnerung behalten...)

Samstag und Sonntag vor meiner Abreise ging es nach Bournemout im Süden Englands an den Strand und das kann man ernsthaft als gelungenen Abschiedstrip bezeichnen. Nicht nur dass es hier tatsächlich schonen Sandstrand gibt, auch das Wetter zeigte sich mit strahlendem Sonnenschein von seiner England untypischen Seite. Sonnencreme steht ja meist wesentlich weiter unten auf der Packliste für Englandreisende als z.B. ein Regenschirm. Gut leider hatten mehrere Leute die gleiche Idee wie wir daher war der Strand recht voll aber alles in allem genau die richtige Aktion für die letzten Tage. Apropo letzte Tage, am Sonntag davor, dem gefühlt ersten schönen Tag im Jahr machten wir noch einen Abstecher nach Oxford, auch dort ist es eigentlich ganz schön. 

Fazit eines Jahres: In England ist alles deutlich älter und längst nicht so durchgeplant wie bei uns. Die technischen Irrwege fallen hauptsächlich den Deutschen und sonst fast niemanden auf. Das Landesmotto "Keep calm and carry on" führt warscheinlich dazu das viel mehr hingenommen als verbessert wird, ist also nicht gerade hilfreich.  Charme und schöne Orte muss man sich suchen, kann man aber durchaus finden. Über meine beste Aktion während des Jahres verrate ich an dieser Stelle nichts, das ist so genial dass ich mir das für später aufhebe...

Back to the future - zurück nach Deutschland ;-) 

 

 

P.S. Achja und dann bald weiter nach China...

 

 

 

 

 

Attention: open in a new window. PDFPrintE-mail

Pics of London

Friday, 29 October 2010 00:09 | Last Updated (Friday, 29 October 2010 00:18) | Written by Philipp

There are no translations available.

Gestern waren wir zu einem Fachvortrag der Information Design Association in London.

Um die Zugfahrt nicht nur dafür angetreten zu haben, verbrachten wir den Tag vorher in der Stadt und machten einen kleinen Abstecher ins Tate-Modern. 

Nicht so viel zu erzählen aber was zum anschauen, also hier ein paar Bilder...

 

Page 1 of 20


Joomla Template by younic Joomla & Webdesign based on a Design by Free CSS Templates and beezDivision