Joom!Fish config error: Default language is inactive!
 
Please check configuration, try to use first active language

Mirko

Mirko

Attention: open in a new window. PDFPrintE-mail

Mirko Tag 35 - und der Rest von gestern

Tuesday, 07 April 2009 14:37 | Last Updated (Wednesday, 08 April 2009 10:28) | Written by Mirko

There are no translations available.

Zu allererst muss ich euch etwas gestehen: natürlich mussten wir nicht ausziehen. Da hier aber ein regelrechter West-Feiertag-Hype herrscht, konnten wir gar nicht anders, als den 'Foolish Day' zu fröhnen, mit Zahncrème an den Türklinken, schlechten Scherzen und allem, was dazu gehört.
Aber es wurde auch noch ernst und sogar romantisch: am Nachmittag ging's in einen Park mit Tempel unweit von hier. Selten so viele blühende Bäume auf einem Haufen gesehen, prima. Eigentlich sind wir dort schon mit Zeitdruck angekommen, da um sechs Uhr der Ausscheidungslauf für das Sportfest stattfinden sollte. Wir kommen zu spät, erfahren aber, dass einer von uns sowieso mitlaufen darf, wir dürfen jetzt unter uns ausmachen, wer der glücklich ist.
Sportlich ging's abends weiter; im kleinen Turnier unseres und des Nachbarstudiengangs (Verpackungstechnik) wurden wir auf den Basketballplatz gebeten. Blöder Sport, mag ich nicht. Dafür, dass wir gegen die Favoriten spielten und das zum zweiten Mal, seit wir hier sind, sind wir mit 56:42 (inklusive Halbzeitführung) gar nicht mal so stark wie erwartet untergegangen. Leider hat es mit unserer Wunderwaffe, Bier (der Elektrolyte wegen, an Alkohol mangelt es ihm deutlich) in der Halbzeitpause, nicht geklappt, die Menschenmassen, die sich das Spektakel nicht entgehen lassen wollten, haben wir aber enttäuscht.
Das für heute angesetzte Spiel um Platz drei müssen wir aufgrund von Verletzungspech und schlechtem Wetters auf die nächste Woche verschieben. Aber man ist hier ja flexibel. Der Tag wird somit zum Ausruhen missbraucht, der Abend individuell gestaltet.

Ich muss leider jetzt ankündigen, dass sich die Beiträge für die nächsten vier Tage verschieben werden, da wir morgen nach Guilin (桂林) in den Süden fliegen (zusammen mit dem Auslandsamt). Wir nutzen also das verlängerte Wochenende (4.4. gleich zweimal Zahl des Todes -> es ist Gräber-Putztag oder so) für unsere erste weite Reise. Leider soll das Wetter dort nicht richtig mitspielen.

Weitere Information: Wer auf Bilder&Videos geht, kann dort toller Bilder bestaunen. Der fleißige Sucher wird finden, wo es steht.
 

Attention: open in a new window. PDFPrintE-mail

Tag 21: 好好休息

Saturday, 21 March 2009 04:42 | Last Updated (Tuesday, 30 November 1999 00:00) | Written by Mirko

There are no translations available.

Gut gut ausruhen lautet heute die Devise. Nach einem geschmeidigem Unterricht folgt ein gepflegtes Mahl in der Mensa, anschließend soll ein wenig das Schlafdefizit aufgeholt werden und zwar in Form eines ausdienlichen Mittagschlafs.
Letzteres praktiziert die Hanna täglich mehrmals, also sollte es eigentlich gut sein. Ist es aber nicht wirklich. Schläft man nämlich zu lange, ist der ganze Tag im Arsch. Nicht nur von der Zeit her, sondern auch von der eigenen Frische, aber mit meiner Lebenserfahrung habe ich das schon vorausgesehen und konnte mich drauf vorbereiten.
Als ich also um halb sechs wieder wach werde, geht nicht mehr viel. Wir kochen mit den Damen zusammen unsere Reste weg (natürlich schmeckt es noch vorzüglich) und dann gehen wir 乒乓球,Tischtennis, spielen. Das ganze selbstredend in kurzen Klamotten, da wir jetzt die Vergewissheit haben, dass der Frühling einfach mal übersprungen worden ist und wir gleich zum Sommer schreiten. So ist es auch um halb elf noch ziemlich warm und man schwitzt sogar beim der oben genannten Sportart.
Mein SMS-Zähler steht seit dem gestrigen Treffen mit den Damen auf 33. Und das in ca. 24 Stunden, reife Leistung. Eigentlich könnte ich das ganze langsam mal als Stalking werten, aber ich seh im Ganzen einfach den praktischen Lerneffekt, den ich durch das Lesen und gelegentliche Antworten erziele.
Jetzt sollte es schleunigst in die Heia gehen, sonst ist der Effekt des heutigen Ausruhens, ich sag's mal einfach so, für'n Arsch.

Attention: open in a new window. PDFPrintE-mail

Mirko Tag 16 - Interkultureller Austausch.

Saturday, 14 March 2009 18:13 | Last Updated (Tuesday, 30 November 1999 00:00) | Written by Mirko

There are no translations available.

Wie am Vortag geplant, treffen wir uns bereits um neun Uhr im Deutschclub der Uni. Dass es erst nach drei Uhr ins Bett ging, interessiert keinen.
Per Zufallsprinzip werden die Gruppen und das zu bearbeitende Thema eingeteilt; Ich habe Glück und darf mit Denis und drei reizenden Damen losziehen. Das ganze geht ins muslimische Viertel und somit auch in die große Moschee. Letztere ist schon über 1250 Jahre alt, hat 70.000 Mitglieder, besteht aus mehreren Teilen und ist nett anzuschauen. Ich könnte jetzt noch mehr Fakten auspacken, aber ich empfehle lieber den Wikipedia-Artikel oder eine eigene Besichtigung.
Beim Verlassen dieser Moschee geht es durch eine kleine Gasse mit Souvenir-Shops. Prima ist, dass gleich neben den Büchern mit Maos Reden (in vielen Sprachen) ein Kartenspiel mit Sadam Hussein als Cover zu finden ist.
Heute erkennt Denis schnell, dass sich vieles Wiederholt. Folgenden Satz mag ich sehr: "oeRque, hier muss man eigentlich mit Scheuklappen durchlaufen und darf sich nichts angu... oh guck mal, ein iPod!". Paradox erscheint, dass zwar in keinem Restaurant (von denen es in diesem Viertel viele gibt) Alkohol ausgeschenkt werden darf, man kann aber überall Flachmänner ergattern.
Mittags geht's in ein Restaurant. Wie üblich werden Ausländer lieber in den zweiten Stock verfrachtet. Ich weiß nicht, ob es verpöhnt ist, Westler zu bedienen oder was das für einen Grund mit sich trägt. Ich weiß nur, dass ich dieses Restaurant wahrscheinlich nicht mehr aufsuchen werde. Überall ist es sehr verschmutzt, die Kellnerinnen sind unfreundlich, ungepflegt und lieben es, in der Nase nach Öl zu bohren. Die Einwegstäbchen sind schmutzig, man möchte uns aber keine neuen reichen. Und das Essen ist auch nicht gerade die höchste chinsische Küche.
Da wir überpünktlich mit unserem Programm fertig sind, fahren wir noch in einen kleinen Freizeitpark, der auf dem Rückweg liegt. Hier gibt es Attraktionen für Jung und Alt und ich komme dem Wunsch einer unserer Begleiterinnen nach, mit ihr in eine Art 'TopSpin' zu gehen. Ich habe Angst, da alles sehr klein bei dieser Maschine ist und die Kopflehne ungefähr bei meinem Nackenansatz aufhört. Der Helena erschien ähnlich zu gehen, denn sie fängt schon vor der Fahrt an zu weinen. Ich würde sie gerne trösten, habe aber selber so meine Probleme, da ich meine Hosentascheninhalte drohen, sich zu verabschieden. Zudem kommt das Motto 'klein aber fein' zum Vorschein, denn die Maschine ist schon sehr heftig und am Ende ist mir etwas schlecht.
Somit geht es auch direkt danach zurück zum Campus. Jetzt müssen wir noch einen Vortrag vorbereiten und das, obwohl alle müde sind.
Gegen 18 Uhr dürfen die Damen Feierabend machen, Denis und ich versprechen, alles fertig zu machen. Allerdings nutzen wir lieber das heutige sehr sehr gute Wetter und die letzten lichtspendenden Sonnenstrahlen, um zu kicken. Wir scheinen auf Anhieb sehr fähig auszusehen, denn noch bevor wir anfangen, kommt eine Gruppe auf uns zu und möchte gerne eine halbwegs feste Mannschaft für die Wochenenden mit uns bilden. Morgen um zwölf haben wir anscheinend unser erstes 'Spiel'.
Glücklicherweise haben wir bei Jan aushandeln können, das morgige Treffen von 10 Uhr auf 13 Uhr zu verschieben. Ansonsten haben wir ja gar keine Chance, auszuschlafen.
Ich bin gespannt, was der heutige Abend noch so mit sich trägt. Fakt ist, dass es kein Bier geben wird. Naja, eins vielleicht. 

Page 18 of 18


Joomla Template by younic Joomla & Webdesign based on a Design by Free CSS Templates and beezDivision