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Letzte Episoden von der Insel

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Letzte Episoden von der Insel

Wednesday, 06 July 2011 15:04 | Last Updated (Wednesday, 06 July 2011 15:48)

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Meine Zeit in England ist rum... Grund genug mal kurz Resumé zu ziehen oder abzurechnen.

Wie könnte es anders sein zeigte sich das Land in den letzten Tagen nochmal von seiner besten wie auch seiner schlechtesten Seite. Und wenn wir schonmal dabei sind fangen wir mit dem schlechten an, oder meinem Lieblingsthema - Technik in England...

Für meinen Heimflug hatte ich die unglaubliche Idee Geld zu sparen und vom Provinzflughafen London-Gatwick abzufliegen. Das dieser Flughafen den Charme einer Lagerhalle hat wäre alleine ja noch garnicht so schlimm wäre nur der Weg zum Flughafen nicht so beschwerlich. Auf den ersten Blick sieht das noch gut aus, da es eine Regionalbahn gibt die ohne Umsteigen von meinem Heimatort zum Flughafen fährt. Da mein Flieger um 7:30 ging und 1,5h für den Weg draufgehen musste ich den Zug um 4:30 Uhr nehmen, soweit so gut. 

Die Rechnung hatte ich aber ohne meine "Health & Safety" vernarrten Engländer gemacht. Wie üblich wurde das Gleis geändert, und in England macht man das so, dass man den Zug erst einfahren lässt auf der falschen Position, dann sich wundert dass dort keine Fahrgäste stehen, dann merkt das man falsch ist, und zu guter letzt das Problem per Durchsage behebt. Kannte ich schon und auf der Suche nach einem funktionierenden Cola-Automaten war ich durch Zufall schon auf dem falschen bzw. dann richtigen Gleis. 

Die Bahn fuhr die erste Strecke auch ganz gut, abgesehen davon dass eine von 6 Türen in meinem Waggon sich nicht öffnen lies. Weder mich noch die 3 anderen Reisenden die zum Flughafen wollten störte das sonderlich, wohl aber den Zugchef und seinen Freund den Chaffner. Anstatt wie die deutsche Bundesbahn dieses Problem professionell mit einem Kugelschreiber, einem Blatt Papier und einem Stück Tesa zu lösen (daraus macht mann einen Zettel mit der Aufschrift "Tür defekt"), hielt der gute Herr nach einer Weile einfach im Bahnhof an und drückte geschlagene 20 min auf irgentwelchen Knöpfen herum. Der Erfolg war eher übersichtlich und daraufhin wurden wir in den Nachbarwaggon evakuiert, weil es ja gefährlich ist in einem Waggon zu sitzen in dem die Tür nicht tut. Mit kräftiger Verspätung ging es weiter, bis zu nächsten Station. Denn bis hierhin hatte sich der Lokführer überlegt, dass er unter solchen Umständen schon aus Prinzip nicht arbeiten will und stellte den Zug entgültig ab. Wir mussten umsteigen und kamen deutlich zu spät für die meisten am Flughafen an. Für mich reichte es gerade noch. Mal wieder unglaublich...

Auch wenn wir in Deutschland Klimaanlagen und Weichentechnik bei zu hoher oder zu niedriger Temperatur nicht im Griff haben, lassen wir uns von so kleinen Pannen bei weitem noch nicht aus dem Konzept bringen. In England zeugt dieses Beispiel von der desolaten technischen Verfassung des Landes, von der ich noch viel mehr gesehen habe. In der Uni wurden 5 Heizlüftern pro Raum aufgestellt anstatt das Heizungssystem in Ordnung zu bringen, 10 cm Schnee bringen England dem kompletten Stillstand nahe und der Feueralarm im Wohnheim wird jede Woche einmal für 10 Sekunden getestet weil man Angst hat er könnte kaputt sein. Weis der gute Mensch auf die Frage was der Quatsch soll nicht weiter, bleibt die Standartausrede für allen den Schwachsinn "it's the law...". Die Wasserhähne transportieren warmes und kaltes Wasser lieber nur getrennt und im Badezimmer diehnt eine Schnur als Lichtschalter weil man gegen Stromschläge isolieren will... von Straßen U-Bahnen und Aufputzleitungen ganz zu schweigen, auch davon dass jede Steckdose einen eigenen Ausschalter besitzt, Elektrizität ist ja wie bereits erwähnt Teufelszeug!!! (Deswegen wurden auch meine Bestrebungen einfach alle Steckdosen immer angeschaltet zu lassen von einer mysteriösen Macht jede Nacht aufs neue zu nicht gemacht...).

 

Kommen wir zum schöneren Teil meines Wochenendes, (und das ist ja was wir in Erinnerung behalten...)

Samstag und Sonntag vor meiner Abreise ging es nach Bournemout im Süden Englands an den Strand und das kann man ernsthaft als gelungenen Abschiedstrip bezeichnen. Nicht nur dass es hier tatsächlich schonen Sandstrand gibt, auch das Wetter zeigte sich mit strahlendem Sonnenschein von seiner England untypischen Seite. Sonnencreme steht ja meist wesentlich weiter unten auf der Packliste für Englandreisende als z.B. ein Regenschirm. Gut leider hatten mehrere Leute die gleiche Idee wie wir daher war der Strand recht voll aber alles in allem genau die richtige Aktion für die letzten Tage. Apropo letzte Tage, am Sonntag davor, dem gefühlt ersten schönen Tag im Jahr machten wir noch einen Abstecher nach Oxford, auch dort ist es eigentlich ganz schön. 

Fazit eines Jahres: In England ist alles deutlich älter und längst nicht so durchgeplant wie bei uns. Die technischen Irrwege fallen hauptsächlich den Deutschen und sonst fast niemanden auf. Das Landesmotto "Keep calm and carry on" führt warscheinlich dazu das viel mehr hingenommen als verbessert wird, ist also nicht gerade hilfreich.  Charme und schöne Orte muss man sich suchen, kann man aber durchaus finden. Über meine beste Aktion während des Jahres verrate ich an dieser Stelle nichts, das ist so genial dass ich mir das für später aufhebe...

Back to the future - zurück nach Deutschland ;-) 

 

 

P.S. Achja und dann bald weiter nach China...

 

 

 

 

 

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