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#034: 14.05. – 15.05.: „Schuuuufuuuu.“

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#034: 14.05. – 15.05.: „Schuuuufuuuu.“

Thursday, 09 June 2011 09:14 | Last Updated (Tuesday, 30 November 1999 00:00)

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Man kann Wochenenden wie normale Westler gestalten, nämlich mit dem ein oder anderen Getränk, in der Masse und sich bis in die frühen Morgenstunden müde zappelnd im Club, man kann es aber auch mal mit der Gelassenheit chinesischer Kalligraphie-Meister angehen.

Von jenen werde ich heute nämlich beim Essen weggeholt, da das dortige Rumsitzen ja zu nichts führen würde. Und so geht es erst einmal in eine Karaoke-Bar etwas außerhalb des Stadtkerns. Klar, unter vier Männern ist das jetzt nicht sooo das Wahre, also werden ruckzuck von der Bar abgestellte Damen herangezogen, die zum Singen und Tanzen animieren. Singen, Musik und Frauen sind nämlich 舒服 (sprich: Schuuufuuuu), also ganz gemütlich. Die bleiben dann für zwei, drei Stunden, je nachdem wie lange man sie entlohnen möchte. Reicht auch. Tanzen kann ich nicht und singen erst recht nicht. Dafür kann ich gut essen, weshalb die nächste Station die Kalligraphie-Straße ist, in der nachts die Grillmeister vorfahren und die zuvor auf Spieße gefriemelten Fetzen Fleisch köstlichst erhitzen. Gut gegrillt und gewürztes Fleisch ist nämlich schuuuufuuuu. Da ist es auch schon recht spät in der Nacht, aber das tut der Abendgestaltung keinen Abbruch, denn die Füße wollen noch massiert werden. Und zwar in einem etwas zwielichtigem Schuppen, in dem nur Männer erwünscht sind, die sich vorher noch duschen, aber das ist selbstverständlich auch sehr schuuufuuuu, frisch geduscht und im Bademantel sich die Füße durchkneten zu lassen. Das wird dann getan im Großraummassagesalon auf jeweils großen Sesseln, die zum Schlafen animieren. Ich wache hier nur einmal kurz auf, und zwar in dem Moment, als die Frau mit dem Flammenwerfer meine Füße kurz anhitzt. Der Schuuuufuuuukeit wegen. Und natürlich verbringt man die Nacht dort, auch wenn ich es nicht als soo schuuuufuuuu ansehen kann, in einem Großraum zu schlafen mit vielen Männern mit Bronchienproblemen und dem Hang zum Schnarchen.

Am Morgen schaufelt man sich dann noch eine gute Lamm-Brot-Suppe rein und lässt so die schuuuufuuuuige Nacht ausklingen. Die Meister sind dann bestens gerüstet für die Arbeit, ich eher für's Bett. Ist ja auch nicht ganz ohne Schuuuufuuuuigkeit, wenngleich die Baustelle nebenan am Sonntagvormittag vom Geräuschpegel her den Großraummassagesalon noch um weiten schlägt.

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