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#011: 06.03. – 08.03.: „Baustelle.“

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#011: 06.03. – 08.03.: „Baustelle.“

Sunday, 20 March 2011 14:40 | Last Updated (Tuesday, 30 November 1999 00:00)

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Die sind doch nicht mehr ganz dicht, dich Chinesen. In meinen Augen. Martin hat mir erklärt, dass ich solche Behauptungen immer als eigene Meinung deklarieren muss, damit man mir keine schlechte Rede anlasten kann.

Also meiner Meinung nach sind die hier nicht mehr ganz dicht. Nicht alle, aber so einige und so insgesamt gesehen. Von der Baustelle 20 Meter von meinem Fenster entfernt berichtete ich bereits. Dass diese Baustelle Schuld daran trägt, dass ich seither keine Nacht wirklich durchschlafen konnte, darüber möchte ich jetzt mein Leid klagen. Denn diese Baustelle wird rund um die Uhr, also 24/7 bearbeitet. Nicht gerade schnell und produktiv, aber laut.

Selbstredend herrscht hier wieder eine Überbeschäftigung sondergleichen. Wenn unten einer die frisch angelieferte Erde mit einem museumswürdigen Gerät (ein rotierendes Gewicht sorgt dafür, dass eine Metallplatte durch die Fliehkräfte erst kurz angelupft und dann auf den Boden gehauen wird) platt und fest haut, laufen zwei hinterher, um das Kabel dafür richtig zu verlegen und einer guckt sich das rauchend an. Das wird meistens tagsüber erledigt und ist das einzige, was ich sehe, da das Baugerüst mit seinem grünen Netz mir jegliche Sicht auf das Innere raubt. Des Nachts ist man hingegen dabei, Beton in die oberen Stockwerke zu transportieren. Dabei macht der Betonmischer zunächst krach. Dass der Beton fertig ist höre ich dann daran, dass der Kran, ein scheinbar nicht sehr gut geölter, rotiert und das Reiben von Metall auf Metall ein quietschend schrilles, vor allem lautes Geräusch von sich gibt. Weiter oben hockt dann ein Arbeiter auf der Metallstrebe, mit der einen Hand sich festhaltend, mit der anderen den Betonmischer an sich heranziehend, im Mund eine Zigarette und nur gesichert durch seinen Kollegen, der ihn hinten an der Gürtelschnalle festhält. Der Betonmischer befindet sich nun über einer Holzplanke. Ein glattes Brett, an deren Seiten zwei schmalere Bretter montiert sind, sodass eine Rinne entsteht. Leider ist die Öffnung des Betonmischers jetzt etwas breiter als dieses Brett, weshalb ein nicht beachtlicher Teil beim Entleeren dieses Brett verfehlt und nun im grünen Netz hängen bleibt oder auf dem am Tage noch geglätteten Boden landet. All diese Geräusche mischen sich mit weiterem Gehämmer, LKW, Baggern und alle dem, was sonst noch auf einer Baustelle so anfällt. Durch die Einfachverglasung und keinerlei Abdichtung im Fensterrahmen macht es somit auch keinen Unterschied, ob ich das Fenster dabei geöffnet lasse, oder es schließe, ich werde sowieso meistens wach. Ohrstöpsel leisten da nur geringfügige Abhilfe.

Somit kann ich fast froh sein, dass wir erst nachmittags Vorlesung haben, denn die einzige Ruhephase ist morgens zwischen 7 und 8, wenn es ans Frühstück oder den Schichtwechsel geht.

Grundsätzlich kann man sowas ja mal mitmachen, allerdings vermisse ich den sichtbaren Fortschritt hier und Yoyo und Spätzle haben schon angekündigt, dass das hier noch ne ganze Zeitlang so weitergehen wird.
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