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#010: 04.03. – 05.03.: „Fußball. Begrenzt .“

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#010: 04.03. – 05.03.: „Fußball. Begrenzt .“

Tuesday, 15 March 2011 15:19 | Last Updated (Tuesday, 30 November 1999 00:00)

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Ein kleiner Grund für meine Vorfreude auf China war der, dass ich endlich wieder regelmäßig Fußball spielen könnte. In Stuttgart war das ja nicht so möglich, da die Unisport-Kurse wenige Augenblicke nach Start der Online-Registrierung voll waren und eine Anmeldung bei einem Verein mir zu bürokratisch erschien.

Drum galt mein zweiter Anruf in Xi’an dem guten Dandan, der uns vor zwei Jahren bereits für sein Team rekrutierte. Und ich bin wieder Willkommen, was auch sonst. Ich bin also ganz brav, an diesem Freitagabend und nutze ihn nur dafür, mich mit Fußballschuhen und Trainingsanzug einzudecken, morgen will ich fit sein.

Wie abgemacht bin ich um halb drei auf dem neuen Campus. Dieser sich hat über das letzte Jahr um einen weiteren Sportplatz erweitert. Dieses Mal sogar mit Zaun hinterm Tor, sodass man nicht immer laufen muss, wenn man mal daneben schießt. Leider ist der Zaun aber auch nur so mittelhoch. Also quasi nur so hoch, dass ein strammer Schuss von hinterm Strafraum, der nur ganz knapp über die Latte geht, auch unmittelbar über den Zaun gehen muss. Und hinterm Zaun, den man jetzt nicht so leicht übersteigen kann, ist entweder, und das ist noch ganz gut, ein Basketballfeld, oder eben, und das ist jetzt nicht so gut, eine tiefe Baugrube.

Tja, Dandan bleibt seiner Linie treu und bestellt mich natürlich viel zu früh auf den Sportplatz. Ich darf mir also erst noch ein komplettes Spiel mit Rumpelfußball angucken. Dann ist noch etwas Pause. Und bis dahin haben sich dann auch so 25 Spieler aus unserer Mannschaft eingefunden. Ein jeder natürlich mit der Ambition, auch zu spielen.

So darf ich die erste Halbzeit auf der Außenbahn ran und die zweite dann ganz außen, nämlich draußen. Sonderlich viel an den Ball komm ich nicht, weil ich scheinbar zu weit außen spiele. Da ist zwar überhaupt kein Gegner und ich hätte durchaus Platz zum Durchstarten, aber Dank Tunnelblick unserer „Spielmacher“ beschränkt sich das Spielfeld auf die Breite des Strafraums. Für’s nächste Mal darf ich mir also vormerken, dass ich mich zu den anderen in die Mitte stelle, und sofern ich dann mal den Ball bekomme, den Zauberpass versuche, hoch über die Abwehr in den Lauf unseres Stürmers. Hat in diesem Spiel zwar nicht einmal geklappt, versucht wird es aber immer wieder.

Naja, wir gewinnen trotzdem noch. Ich werde mir das auch noch ein paar Mal mit anschauen und dann gegebenenfalls Maßnahmen ergreifen.

Leidtragender des späten Anpfiffs ist dann im Übrigen Arne, der mich bereits nach drei Wochen Abstinenz vermisst und während seines China-Urlaubs einen Abstecher nach China unternimmt. Nach einem Besuch in der Hostelbar, wo man sich unserer noch gut entsinnt, wird bereits um Mitternacht notdürftig aus Sofapolstern ein Bettchen für ihn gezimmert.

Ganz schön brav für das erste Wochenende.
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