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#004: 17.02 – 19.02: „Haushaltstipps presented by Metro“

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#004: 17.02 – 19.02: „Haushaltstipps presented by Metro“

Sunday, 20 February 2011 15:19 | Last Updated (Tuesday, 30 November 1999 00:00)

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Ich bin in letzter Zeit oft Metro gefahren und immer wieder war es ein Erlebnis. Das liegt nicht am Gedrängel der Massen oder an einer zu ruppigen Fahrweise, sondern am Unterhaltungsprogramm der Bahn. Denn neben belanglosen Dingen wie den Nachrichten präsentiert die Metro viele Haushaltstipps, die einem das Leben in jederlei Hinsicht erleichtern. Bisher habe ich zwei gesehen und bin ganz baff davon, sodass ich sie mit euch teilen möchte.
Tipp #1: Man nehme eine Eiswürfelzange und einen grobporigen, großen Schwamm. Mithilfe eines Messers teilt man diesen Schwamm nun und schneidet zwei kleine, aber tiefe Schnitze in den Schwamm. Diese Schnitze müssen dünner sein als die Eiswürfelzange breit ist. Nun propelt man diese in die Schnitze der beiden Schwammhälften. Was haben wir? Ein ganz hautschonendes Reinigungssystem für dreckige und stark verkrustete Gläser! Nachweislich ließ sich damit ein Glas mit harten Sirupresten (die mit einem Löffel nicht mehr wegzukratzen waren, so stark war das eingetrocknet) reinigen und des Problems Lösung war verblüffend einfach; Man nehme einen Schuss klaren Wassers, schütte dies in das Glas und geht mit der einen Zangenhälfte in das Glas, die andere bleibt draußen. In nur 47 Umdrehungen des Glases hat man dann den Schmutz entfernt und kann endlich wieder etwas trinken.
Tipp #2: Eine alte Zeitschrift kann ganz schnell ein Karten-Ständer werden. Dazu rollt man diese Zeitschrift fest zusammen und fixiert sie mit einem Band. Da die Seiten der Zeitschrift nun an der Außenseite optimalerweise alle leicht aufgefächert sind, lassen sich problemlos Visitenkarten und weiteres reinstecken. Optimal für zuhause und das Büro.
Nächste Woche werde ich mich ggf einen ganzen Tag lang in eine Linie setzen, die im Kreis fährt und jegliche Haushaltstipps dokumentieren. Da sind die 4 RMB mal richtig gut angelegt!
Was mache ich sonst, wenn ich nicht gerade in der Metro sitze? Wow, Donnerstag bin ich tatsächlich mal in einem gesunden Rhythmus. Um halb sieben treibt es mich aus dem Bett und verfasse früh den Plan, die anderen zur Arbeit zu begleiten, um mir dort im Starbucks mein Büro einzurichten. Dann bekomm ich auch gleich ein Frühstück. Und es wird noch viel besser: Beim Bestellen des Kaffees bekomme ich statt des Satzes "Darf's sonst noch was sein?" folgenden zu hören: "You look like a superstar... so handsome!" Der Tag ist schon jetzt gerettet. Dem Hartzer werden Komplimente gemacht. Und das an seinem ersten Tag. Der Prachtbub hat sowas bestimmt noch nicht zu hören bekommen!
Nach gelungenem selbstständigen Arbeitstag (ich kann es tatsächlich noch) steht abends das Laternenfestival im "alten" Stadtteil Shanghais an. Ich wage zu bezweifeln, dass die Gebäude früher wirklich so ausgesehen haben mit Starbucks, McDonald's und wie sie nicht alle heißen, aber farbenfroh und leuchtend ist das alles und es macht schon was her. Der innere Teil, der YuYuan Garden ist für das Festival extra abgeriegelt und verlangt eine gesunde Eintrittspauschale von 80 RMB pro Nase. Das muss man auch machen, denn die Dichte an Menschen vor den Toren lässt erkennen, dass das ganze Areal andernfalls aus allen Nähten platzen würde. Drinnen ist es dann wirklich ganz schön und bunt und fotografierwürdig, allerdings auch trotz der Eintrittstickets deutlich zu voll. Über die gute Zickzackbrücke schwebt man quasi, da der Druck von den nachfolgenden sehr groß ist und es nur in eine Richtung geht.
Mein Rhythmus hatte zwar nun eine gute Grundlage, ich versaue sie aber heute wieder vollends, als ich des Morgens pünklich um 6h00 die Äuglein schließe. Gegen Mittag steht dann mal wieder das Kino an, draußen kann man wegen widerlichen Wetters momentan nicht viel machen und sehen auch nicht. Und dann ist ja auch schon wieder Freitag und es ist Abend. Da ist der Ausgang ja schon obligatorisch. Vorher wird noch malaiisch gegessen, wobei das Essen prima ist, die Stimmung aber eher nicht, da die chinesischen Arbeitskolleginnen es vorziehen, eine große Fresse zu ziehen, in der einen Hand den Kopf abzustützen um in der anderen ein Handyspiel zu zocken. Max versucht es mit versteckter Kritik, als er bei einer Frage nur antwortet, er würde es präferieren, wenn er die Frage als SMS bekäme. Aber mit versteckter Kritik hat man es hier nicht so. Der weitere Abend hingegen verläuft erfolgreich.
Am Samstag steht etwas Tourismus auf dem Programm. Künstlerviertel in der Taikang Lu. Naja, so viel konnte ich da nicht sehen, musste ich doch den Prachtbuben suchen gehen, der nur mal schnell zur Bank will. Der Ausgang war voraussehbar; er findet den Weg natürlich nicht zurück und ich darf ihn suchen gehen. Und natürlich ist der Sündenbock schnell gefunden: Ich. Weil wir ja einfach so etwas weitergegangen sind.
Ist doch Humbug!
Es gibt dann ein versöhnliches Abendessen und wir sehen uns alle um vier Uhr in der Früh wieder, als wir es vorziehen, uns aus den Sesseln und Sofas in Max Appartment zu erheben und doch lieber im Bett weiterschlafen.
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