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#002: 11.02. – 13.02.: "Drei Chinesen mit dem Kontrabass!"

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#002: 11.02. – 13.02.: "Drei Chinesen mit dem Kontrabass!"

Wednesday, 16 February 2011 01:31 | Last Updated (Tuesday, 30 November 1999 00:00)

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Völlig ausgemergelt treffen mich die anderen an, als sie am Freitag von der Arbeit kommen. Es hat für mich nur zu einer schnellen Nudelsuppe und etwas Quietschgemüse gereicht, nicht gerade üppig für das, was ich die zwei vorherigen Tage durchleiden musste. Und dann schieben die Idioten auch noch Überstunden. An einem Freitag.
Nun, ein Abendessen gibt's dann im Sichuan-Restaurant gegenüber. Endlich wieder tausendjährige Eier. Und dazu Bier.
Bier gibt's dann auch noch später in der Wohnung, wo meine Auferstehung gefeiert wird im nicht ganz kleinen Kreis und bis zu leicht später Stund. Es versteht sich von selbst, dass der Sessel zunächst meine Schlafstätte darstellt. Ich kann das ja ganz gut, irgendwo einfach einschlafen.
Dennoch erwache ich letztendlich im eigenen Bett und zwar durch das Rumsen der Tür. Die Buben gehen wohl zur Arbeit, denke ich, denn an diesem Samstag müssen die versäumten Tage vom Frühlingsfest aufgeholt werden. Zu diesem Fest wurden Firmen schließlich dazu gezwungen die Türen zu schließen, damit möglichst viele Leute Urlaub machen können. Wie bereits einst erwähnt ist China eines der wenigen Länder, in denen Urlaub der Wirtschaft gut tut, weil der gemeine Chinese sich dann mal was gönnt.
Nun, Pustekuchen. Die Uhr zeigt mir an, dass es bereits 17 Uhr ist. Ich habe also circa 15 Stunden durchgepennt und könnte ruhig noch die eine oder andere Stunde dranhängen. Aber irgendjemand muss ja die Bude aufräumen, das passiert auch nicht von alleine.
Ich habe auch noch zwei Stunden, denn dann geht's abermals auf die Pirsch. Und wie! Teppanyaki steht auf dem Plan. Diese Art des japanischen Essens sieht so aus, dass man in U-Form um eine Edelstahlplatte hockt und der Koch vor den Augen Fleisch, Fisch und Gemüse zubereitet und unter den Gästen dann verteilt. Klingt schon spektakulär. Noch spektakulärer wird's allerdings, wenn neun Deutsche, ein Däne und zwei Chinesen auftauchen und das allseits beliebte "All you can eat"-Angebot für 160 RMB pro Nase wählen. "All you can eat" klingt schon spektakulär. Spektakulärer wird's, wenn man nicht nur unendlich viel essen darf, sondern auch trinken. Und nicht nur irgendwelchen Fusel, sondern gute Bierchen und feinen Sake.
Nun, es wird viel gegessen. Und getrunken. Und gegröhlt. Und gesungen. Beispielsweise bekommt Max es ganz fein hin, das Lied "Drei Chinesen mit dem Kontrabass" grob ins Chinesische zu übersetzen. Und auf neue Spielregeln kommt man. So muss beim Gruppen-"Schere Stein Papier" der Verlierer ein Glas Sake mit einer gehörigen Portion Wasabi vernichten. Ein Höhepunkt ist sicherlich auch die Bierstaffel, die die Italiener vom Nebentisch mit den Deutschen vom anderen Nebentisch anzetteln. Der Prachtbub darf das Deutsche Team komplettieren. Wer gewinnt ist ja wohl klar und für wen unsere Sympatien schlagen auch, so fällt der Freudenjubel noch gewaltiger aus und ich habe selten so viele Kellnerinnen sich so mit einer Situation überfordert gesehen, wie jetzt. Diese folklorische Stimmung lobe ich mir und Oma, ich will jetzt nicht petzen, aber Torben muss ich heute Abend das ein oder andere Mal Quieken hören! Ob es nun Tränen der Freude oder der Trauer in den Augen des Inhabers sind, als wir gehen, ist mir egal. Für uns hat es sich auf jeden Fall gut gelohnt.
Abgerundet wird der Abend mit einem Besuch des C's, einem auf den ersten Blick recht ranzigen Schuppens, der so gar nicht in die Glitzerwelt Shanghais passt, mit Edding-Schriftzügen an den Wänden etc. pp., aber letztendlich doch viel Charme vermittelt. Getanzt wird im deutschen Kartoffel-Stil, nicht sehr rhythmisch aber dennoch irgendwie gut anzusehen. Und dann nächtige ich auch schon wieder nur 12 Stunden nach aufstehen.
Und wach werden wir abermals erst am mittelspäten Nachmittag, gut angerädert. Da kommt der Cheese-Burger aus der Sofa-Ritze, der noch vorm Schlafengehen bestellt wurde, gerade recht. Lecker kalter Cheese-Burger. Den Käse schmeckt man eigentlich nicht mehr, dafür aber jeden Knorpel, der ins Fleisch gemischt wurde, umso doller. Ein Genuss für den geschundenen Körper!
Ein Inder soll uns am Abend dienen, aufgrund von zu langer Lieferzeit ziehen wir es dann auch vor, ihn direkt aufzusuchen. Und das ist's dann auch schon gewesen mit dem Sonntag.
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