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Alle Jahre wieder.

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Alle Jahre wieder.

Sunday, 21 March 2010 18:39 | Last Updated (Tuesday, 30 November 1999 00:00)

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"Ich bin stinksauer. Der ganze Campus weiß bescheid. Alle Professoren. Ne Gummipuppe benutzen die Deutschen. Das finde ich erbärmlich," so unser Studiengangsleiter am Donnerstag. Und weiter: "Und dann verdrecken Sie die Wohnung, bevor sie abhauen. Ein riesiger Müllberg mitten im Raum und in jeder Ecke liegen Bierdosen. Dazu noch gebrauchte Taschentücher in den Betten, geht es denn noch?"
Zumindest war der Wortlaut so ähnlich. Ein wenig perplex waren wir zunächst, zum einen ob der Pingeligkeit der Nachfolger und zum anderen ob der anscheinend verwüstet hinterlassenen Wohnungen. Denn weiß Gott, und weiß Jojo und weiß Mini, die Wohnungen haben wir alle aufgeräumt und gereinigt hinterlassen. Und zu einem Weihnachtsbaum zusammengeklebte Bierdosen sehe ich nicht als Müllhaufen an, sondern als Kunst.
Bilder von unserer Wohnung, wie sie anscheinend eine Woche nach meiner Abreise bei der Ankunft der Neuen ausgesehen haben soll, gaben dann aber Aufschluss und den Grund für die bösen Worte des Professors. Denn wie sollen die ahnen, dass sich scheinbar jemand in dieser Woche in die Wohnungen eingenistet hat (zumindest in Philipps und Arnes sowie Lukas' und meine) und nicht nur Dreck gemacht haben, sondern auch Mobilar sowohl ausgeräumt als auch verkauft haben müssen. Denn in unserer Wohnung stand nichts mehr an Ort und Stelle; mein kompletter Zimmer-Inhalt wurde ins Wohnzimmer geräumt, ein Schrank und ein Tisch aus diesem fehlen jedoch, stattdessen steht Lukas' Schreibtisch nun dort.
Das gleiche Problem, nur nicht so ausgeprägt, hatten wir auch damals bei unserer Ankunft. Es war verdreckt, hinter meinem Bett lagen Kondome, gebraucht, aber anscheinend, laut chinesischer Meinung, sei es ausgeschlossen, dass jemand nach unseren Vorgängern drin war.
Ich tippe stark darauf, dass das Sicherheitspersonal mal etwas Urlaub machen wollte, denn diese hockten dauerhaft in ihrem kalten Bunker am Tor und nur sie wussten, wann wir alle abhauten, allein vom Beobachten und durch die Tatsache, dass ich einmal gefragt wurde, als ich aus Peking wiederkam, was ich denn noch hier täte.
Zwar sind die Wohnungen der Damen und von Denis sauber geblieben, was aber höchstwahrscheinlich daran lag, dass hier das Schloss in der Zwischenzeit ausgetauscht wurde, bei Philipp und uns nicht.
Verständlich ist jetzt auch, warum die Nachfolger unsere Fragen, wie es denn so sei, einfach ignorierten und konsequent nicht antworteten.
Hätten sie vielleicht lieber tun sollen, so schoben sie nun drei Wochen umsonst Hass auf uns, denn ich kann mein gutes Gewissen, die Wohnung sauber hinterlassen zu haben, nur bekräftigen!
Jawohl!
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