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Mirko Tag 121: Langer Samstag.

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Mirko Tag 121: Langer Samstag.

Monday, 29 June 2009 12:25 | Last Updated (Tuesday, 30 November 1999 00:00)

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Der Wecker klingelt um sieben und Lukas und ich sind erstaunlicher fit. Thomas auch, denn er begleitet uns als Fan zum Spiel. Wir steigen pünktlich ins Taxi, es ist bewölkt und nicht zu heiß. Es scheinen gute Bedingungen für ein gutes Fußballspiel zu sein, bis ich mal die Frage in den Raum stelle, ob alle ihre Fußballausweise dabei haben. Ich glaube, der Tag muss erst geboren werden, an dem Lukas tatsächlich an alles denkt, was er so braucht.

Wir hoffen erstmal auf milde Umstände, aber unser Captain nimmt uns jede Hoffnung, dass Lukas so spielen dürfte, sodass jener sich auf den Weg zur Uni machen  muss. Unterdessen spielen wir schon mal recht erfolgreich. Und ich darf das erste Mal einen Freistoß schießen. Und ich versenke ihn. Weil ich so toll bin. Ansonsten spiele ich persönlich etwas bescheiden, was aber keiner merkt, weil ich ja ein Tor geschossen habe. Und nur das zählt. 

Letztendlich gewinnen wir 3:1, Lukas darf in der zweiten Hälfte noch ran und über einen kleinen Umweg durch Klamottengeschäfte auf der Suche nach kitschigen Hawaii-Hemden sind wir schon um halb zwölf wieder auf dem Campus. Der ganze Samstag liegt also noch vor uns. Und den nutzen wir. Und wie wir ihn nutzen. Ich schlaf drei Stunden und dann ist auch schon wieder abends. Alibimäßig hole ich noch den Staubsauger von den Damen, aber benutzt wird er heute nicht mehr.

Es wird langsam langweilig, wenn ich vom Abend berichte, denn auf Wunsch der Damen gehen wir in den Nono-Club. Hanna hat anscheinend vergessen, dass sie die dortige Musik damals schon nicht mochte, denn sie flucht eigentlich nur die meiste Zeit darüber. Ich werde nach meiner gestrigen Wartesession von sämtlichen Angestellten persönlich begrüßt und da wir jetzt Freunde sind, ist es selbstverständlich, dass auch unser Bier getrunken wird, zumindest teilweise und in kleinen Mengen und stets nur nach dem obligatorischen Anstoßen. Während der ersten Minuten klingelt auch unbemerkt mein Handy dreimal. Es ist, natürlich, Theresa, die wissen will, wo ich bin. Sie ist komischerweise in Zivil da und kann den ganzen Abend bei uns verbringen. Ob sie gefeuert wurde?! Um zwölf hat sie Geburtstag, das weiß aber anscheinend nur ich.

Hanna und Nadine gehen eine halbe Stunde vor uns. Für die Zukunft sollten wir Buben wissen, dass das nicht gut ist, da sie uns somit die Chance nehmen, den Pool aufzusuchen. Denn als wir wiederkommen, scheinen die Sicherheitsbeamten schon wieder in Alarmbereitschaft zu sein. Ab dem Campus-Tor folgt uns unauffällig einer und aus der Nähe des Pools kommen Stimmen. Wir warten noch ein wenig im Schutze der Dunkelheit und können die Stimmen schnell den Damen zuordnen, die schnellen Schrittes und der gegenseitigen Ermahnung, still zu sein, Richtung Wohnheim eilen. Wir lassen es uns nicht nehmen, sie auf Chinesisch anzusprechen und es braucht eine ganz schön lange Zeit, bis sie merken, dass nur wir es sind.

Irgendwie ist meine Müdigkeit noch nicht so fortgeschritten (es ist ja auch erst kurz nach zwei) und so ruf ich mal den Bruder an, der sich noch auf der Geburtstagsfeier meines Großvaters aufhält. Es ist nur noch der enge Familienkreis anwesend und sie sind sehr gewillt, mit mir auf ein Bier anzustoßen. Zum Glück ist auch noch ein zweites im Eisfach. Und zum Glück stoßen sie mit mir an, denn nur so rette ich auch noch die anderen Dosen vor dem Einfrieren.

Und um dann noch ein wenig sentimentaler zu werden, lege ich nach erzwungener Beendigung des Telefonats (Skype-Guthaben ist alle) Michael-Jackson auf und lese alte Blogeinträge aus meiner Stuttgart-Zeit. Und dann ist es auch schon fünf. Wahnsinn.

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