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China #2.2 Willkommen im Schweiß!

Wednesday, 18 August 2010 21:37 | Last Updated (Tuesday, 30 November 1999 00:00) | Written by Mirko

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Mein Aufenthalt unter bösen Dubairanern, bei denen ich letztendlich kein Bier mehr bekam, hatte dann auch ein Ende. Den nächsten Flug sollte ich erstmal noch genießen, was angenehme Kühle betrifft. Wurde leider etwas übertrieben, ich saß die ganze Zeit in einer Decke eingehüllt. Da hatte Frank recht, als er fragte, ob mir eine kurze Hose und ein T-Shirt reichte. Egal, die Kälte bewahrte meine Blutgefäße vorm Ausdehnen und so drohte zumindest keine Thrombose.
Ich hätte mir denken können, dass das Entertainment-Programm von Emirates in jedem Flieger gleich ist und mir dann vielleicht nicht die besten Filme beim ersten Flug reinziehen sollen. So gab es trotz der großen Auswahl keinen Film, der mich spontan ansprach oder den ich nicht schon gesehen hätte. An Schlaf dachte ich dennoch nicht.
Warum auch? Wollte ich ja anschließend am Flughafen machen. Ankunftzeit war nämlich 2:30 Uhr in der Früh. Und da bin ich langsam Schwabe genug, um zu erkennen, dass sich 15 bis 20 Euronen und der volle Preis für ein Hotel-Zimmer nicht unbedingt für ein paar Stündlein Schlaf lohnen. Hab ja auch schon Erfahrung mit dem Schlaf an Flughäfen.
Entgegen vorheriger Ankündigungen treffe ich am Flughafen Mini. Sie ist mit der letzten Bahn gekommen. Das war um 21:00 Uhr am Vortag. Sechs Stunden hat sie also auf mich gewartet. Blöde Zeit für sie. Für mich aber ein kleiner Glückstreffer. Vorerst. Denn sie hat Türken getroffen, die auf der Expo arbeiten und ebenfalls auf meinen Flieger warten. Und sie verfügen über ein Auto, das zufällig noch zwei unbesetzte Plätze bereit hält. Und sie müssen zufällig in das Viertel, in dem Mini schon ein paar günstige Buden kontaktiert hat und freie Zimmer ausfindig machte.
Die Luft im Parkhaus deutet schon darauf hin, dass sich zu dem nicht so tollen Gefühl, über 24 Stunden in derselben Kleidung bei verschiedenen Klimata und Orten und ständig umgeben von Menschen zu stecken, auch noch eine ordentliche Portion Schweiß gesellen würde. Und so kam es dann auch, als wir an irgendeiner Straßenkreuzung rausgelassen werden. In jeder fremden Stadt hätte ich wohl einen Hauch von Panik verspürt, desnachts irgendwo rausgelassen zu werden, aber diesmal nicht. Ist eher ein Gefühl von Vertrautheit mit der Umgebung und so. So ein Gefühl von Heimat. Ach Quatsch, ich werde sentimental, aber ungefähr so ist es.
Schon Sekunden nach dem Aussteigen mache ich einen Tropfen kühlen Schweißes aus, der sich aus einer Drüse meines Rückens zwängt und schnell seinen Weg gen Erdmittelpunkt sucht, dahin, wo der Hintern sich spaltet. Ich will eine Dusche, jetzt. Hotel ist auch gleich erreicht. Wird mir gesagt. Gut, ein bisschen Gesuche ist noch dabei, Frauen und Koordinationen sind so ein Fall für sich, also erst etwas Taxi und dann nochmal laufen und dann endlich in den kühlen Vorraum des besagten Hotels. Klar, Zimmer gibt es noch. Auch trotz der Expo nicht so teuer. Aber wegen irgendeiner Versicherung sind Ausländer leider nicht Willkommen. Zu Zeiten der Expo, einer Weltausstellung, ist das natürlich ein toller Schritt. Auch die nächsten Hotels wollen mich nicht.
Den Rest der Nacht und den Anfang vom Morgen verbringe ich also in einer schäbigen Internet-Bar. Cola-Flecken auf dem Bildschirm und abgegriffene Tastaturen, viele schwitzende Buben ohne T-Shirt und ein dezenter Klo-Duft lassen mich dann endlich voll und ganz in China ankommen und alles noch vertrauter erscheinen. Einen Ekel empfinde ich nicht, schließlich passe ich in meinem Zustand gerade genau hier her.
Ob ich noch ein Hotel finde und wenn ja, wie viele, erfahrt ihr morgen, wenn mein Laptop wieder über genügend Akkumulator verfügt.
Gute Nacht!
 

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China #2.1 Diese Dubairaner

Saturday, 14 August 2010 07:01 | Last Updated (Tuesday, 30 November 1999 00:00) | Written by Mirko

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Der Papa ist wieder unterwegs nach ganz weit östlich. Gestern ging's los. Ab Frankfurt. Nicht so'n toller Flughafen. Was man da hauptsächlich machen kann, ist Schlange stehen, weil sämtliche Schalter unterbesetzt sind.
Flug war auch nicht so prickelnd. Viel zu viele Filme zur Auswahl und eigentlich wollte ich doch schlafen, ging ja über Nacht nach Dubai. Keine Beinfreiheit in den Maschinen der Emirates. Penn auch nur ne halbe Stunde, da der Herr hinter mir am Fenster Blasenschwäche hat und deshalb immer raus muss. Seine Blase scheint so schwer zu sein, dass er sich mit aller Kraft an unseren Sitzlehnen hochziehen muss.
Mir schlafen zweimal die Beine ein und einmal der Hals. Hab Glück, dass ich in Etappen fliege. Sonst hätte ich jetzt Thrombose. Und das wäre Gift! Passte bei Ankunft kaum wieder in meine Schuhe.
In Dubai lande ich um halb fünf morgens deutscher Zeit. Und darf hier sieben Stunden hocken. Ohne rauszugehen. Menschen überall. Und ich hasse Menschen! Gehen und stehen nur im Weg.
Der Flughafen ist jetzt auch nicht so toll. Liegt vor allem an den Shops. Finde einfach kein Bier.
Hebe trotzdem mal Geld ab. Kann ich ja. Umsonst. Hab aber keine Ahnung, was so eine Dubai-Geldeinheit wert ist. Ich darf minimal 100 Einheiten abheben. Mach ich. Dann geht's zum Tosi-Café. Eine Chai Tea Latte und ein Shrimp-Sandwich. Chai Tea Latte ist alle. Gut, dann nur eine normale. Macht 53 Dubai-Geldeinheiten. Ich reich ihm den abgegriffenen 100 Dinger-Schein. Sollte also 47 Geldeinheiten zurückbekommen. Ich bekomme drei gleichaussehende Scheine und zwei Münzen zurück. Auf den Scheinen steht '10'. Auf den Münzen nix. Kommt mir Spanisch vor. Oder Dubairanisch. Will nachfragen, was eine Münze für eine Wertigkeit besitzt. 7,50 Dubai-Dollar? Glaube ich nicht. Der Herr hinter der Kasse auch nicht. Ihm steigt die Schamesröte ins gebräunte Gesicht. Fühlt sich wohl ertappt, zieht auch sogleich nen vierten Schein aus der Tasche. Sagt, ich solle jetzt mit ihm und er Quittung zum nächsten Schalter gehen, wo ich meine Nahrung empfangen soll. Die 'garstige Bratkartoffel', wie die gute Julia S. aus F. ihn passend nennt, wollte mich also bescheißen. 15 Dinger wollte der für sich behalten. Und war bestimmt nicht das erste Mal. Ich glaube, das ist hier Masche. Deshalb sind die auch so reich, die Dubairaner, weil die allen gutgläubigen Touristen, die sich mit der Währung nicht auskennen, das Geld aus der Tasche ziehen. Nach nem halben Jahr können sie sich dann einen Porsche leisten, nach einem Jahr ein eigenes Schloss. Und das als normaler Verkäufer.
Aber nicht mit mir. Ich muss mich rächen. Für ihre veralterten Methoden. Ich halte der nächsten Tante hinterm Schalter meine Rechnung hin. Bekomm meine Latte. Aber mein Sandwich nicht. Kann mir vorstellen, dass es das ist, das da hinten noch steht. Aber sie sagen, das sei für Nummer 59. Ich bin 55. Ich warte also etwas. Halte aber weiterhin meine Quittung hin. Und dann ist kurz Positionswechsel im Rotationsprinzip im Café. Am Kaffee-Automaten steht die nächste Tante, guckt auf meine Quittung, und reicht mir die nächste Latte. Hat nen Wert von 18 Kröten. Die garstige Bratkartoffel und sein Laden haben also statt 15 Einheiten Gewinn gerade 18 Einheiten Verlust gemacht.
Zufrieden grinse ich in mich hinein. Eine halbe Stunde meiner Wartezeit ist somit schon fantastisch verbracht. Dürfte trotzdem noch langatmig werden. Brauche zum Öffnen einer Internetseite über fünf Minuten. Und dann sind die meisten auch noch gesperrt. Zum Beispiel Bild.de. Wie kann man bitte die Internet-Präsenz der BILD-Zeitung sperren? Das ist Entertainment pur! Drum meine Frage an alle da draußen: Gibt es Neuigkeiten von Lothar und Liliana?

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Arne kann einpacken ...

Tuesday, 10 August 2010 09:43 | Last Updated (Tuesday, 30 November 1999 00:00) | Written by Philipp

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und gehen!

Der Arne hat nähmlich seine Bachelorthesis abgegeben und wenn er keinen allzugroßen Mist geschrieben hat, sollte er damit sein Studium erfolgreich beendet haben.

Damit ist er der erste von uns. Inflationsbereinigt muss man aber noch erwähnen dass Arne ein halbes Jahr vor den anderen angefangen hat, also auch der erste sein sollte...

Nichtsdestotrotz wars das also mit dem ersten Studium. Anwärter auf Platz 2 sind meine Wenigkeit und Mirko, da wir unsere Thesis schon in Arbeit haben. 

sodenn bis die Tage...

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Bilder mit der Handykamera

Monday, 26 July 2010 00:22 | Last Updated (Monday, 26 July 2010 00:36) | Written by Philipp

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Auch wenn ich kein Freund davon bin, kommt es ab und an mal vor das ich das Handy zücke um den Moment festzuhalten. So geschah dies auch als wir noch in China waren und als mir vorhin spontan die Idee kam meine Handyfotos auf den Rechner zu spielen dachte ich, ich könnte die besten davon auch online stellen. Viel Spaß damit, vorallem mit dem Video!!!

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Flip Flop-Bein und Maus-Finger

Monday, 26 July 2010 00:21 | Last Updated (Tuesday, 30 November 1999 00:00) | Written by Mirko

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Sehr verehrte Welt der Medizin,

Nachdem Sie in vielen Studien das Phänomen des Tennis-Arms aufgeklärt haben, möchte ich nun auf eine weitere, neue Volkskrankheit hinweisen.

Zunächst haben wir den Maus-Finger!
Dieses Phänomen bezieht sich, zumindest bei mir, auf den Mittelfinger der rechten Hand. Der Mittelfinger der linken ist gerade und stolz, überragt alle anderen Finger. Der Mittelfinger meiner rechten Hand allerdings ist krumm und schief, gen Ringfinger gebeugt. Dieses Phänomen ist der häufigen Benutzung eines Computers in der Entwicklungsphase zuzuschreiben, da eben dieser Finger immer auf der rechten Maustaste lastete und vom Mausrad nach außen gedrängt wurde.
Sollte nun irgendjemand dazu geneigt sein, das ganze medizinisch weiter zu erforschen, so möge er dies tun. Als Dankeschön könnte man diese Volkskrankheit ja oeRque'scher Maus-Finger nennen.

Das Flip Flop-Bein!
Diese Krankheit zeichnet sich durch einen nervenden Schmerz am unteren Schienbein knapp über dem Sprunggelenk aus. Dieser Schmerz ruht daher, dass Flip Flops sich mit der Zeit ausweiten und man, zunächst unbewusst, aus Angst, die Schuhe zu verlieren, die Zehen spreizt um den Fuß künstklich dicker zu halten. Das geht einige Zeit gut, verleiht allerdings zunehmend einen Schmerz, der einem Muskelkater oder einer gereizten Sehne gleichkommt. Ich leide bereits seit 1,5 Wochen unter dem Flip Flop-Bein und bekomme meistens beim Fußball besondere Probleme. Ob diese Krankheit reversibel ist, bleibt zu erforschen.
Sollte nun irgendjemand dazu geneigt sein, das ganze medizinisch weiter zu erforschen, so möge er dies tun. Als Dankeschön könnte man diese Volkskrankheit ja oeRque'sches Flip Flop-Bein nennen.

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