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Fotos vom Huashan

Saturday, 21 May 2011 18:17 | Last Updated (Tuesday, 30 November 1999 00:00) | Written by Mirko

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Fotos vom Zoo.

Saturday, 21 May 2011 18:16 | Last Updated (Tuesday, 30 November 1999 00:00) | Written by Mirko

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#031: 24.04. – 30.04.: „Eine Woche mit Mini. Teil 3.“

Saturday, 21 May 2011 18:16 | Last Updated (Tuesday, 30 November 1999 00:00) | Written by Mirko

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Und der Freitag hat es dann abermals in sich, denn nach der großen Welt-Expo im letzten Sommer in Shanghai dachte sich Xi'an mal: „Das können wir auch, im kleinen Stile, und zwar mit der Horticulture-, also Garten-Expo." Klar, warum auch nicht. Xi'an ist ja bekannt für sein dunkles, sattes Erdreich, dem nahrhaften Humus, einen guten Ausgleich zwischen Wärme und Niederschlag und einer artenreichen Pflanzenwelt. Also nicht. Nicht umsonst basieren die meisten Fußballplätze auf Kunstrasen (da auf dem gelben, lehmigen Boden Gras nur bedingt gut wächst), werden Blumen als Deko zu Großereignissen in ihren Umtopf-Plastikschalen gelassen (um sie nach ihrem schnellen Absterben schnell und unkompliziert wieder einsammeln zu können) und greift man generell lieber auf Plastikpflanzen zurück (weil die länger „frisch" bleiben, gemäß dem Falle, dass man sie regelmäßig entstaubt). Also Temperaturen und Bodenbeschaffenheit plus die geringe Niederschlagsmenge ließen mich schon lange im Vorfeld an der richtigen Wahl des Austragungsortes zweifeln.

Aber ich sollte überrascht werden, denn die Stadt hat sich gut rausgeputzt. Überall gibt es bunte Blumen und satten Rasen, denn die Transporter, die zuvor immer die Straße nassgespritzt hatten (um diese zu kühlen, sodass nicht so viele Billigreifen der Autos platzen), wurden umgebaut, sodass sie jetzt täglich in den Abendstunden die Straßenrandbepflanzung benässen konnten. Sprich: Es ist unerwartet grün hier.

Und heute ist also der zweite Tag der Expo. Man solle glauben, dass sie deshalb besonders voll ist. Ist sie aber nicht. Viel Platz ist auf der groß angelegten Fläche im Nordosten der Stadt am Fluß gelegen. Und bunt und grün ist es auch hier, viele Blumen, viele Wiesen und so weiter. Gut, hier und da sind schon ein paar Blumen abgestorben (sollte nicht unbedingt so sein am zweiten Tag, aber Schwund ist immer) und die ganz große Artenvielfalt gibt es auch nicht. Die meisten Länder haben sich auch gedacht, dass Gärten überbewertet werden und so sind ihre Pavillions reine Souvenirshops mit Produkten made in China. Aber alles in allem kann man nicht klagen, das was angelegt ist, lässt sich nett anschauen, besonders am Abend setzt man hier viel auf Lichter und so. Und was auch toll ist: Hier finde ich endlich die Pandas, die aus dem Zoo Anfang der Woche verschwunden waren. Aber bei Pandas kann man sich auch genauso gut irgendwelche Bilder anschauen, an den Tieren bewegt sich ja lediglich der Bauch wenn sie pennen. Generell zähl ich Pandas eher zu den dümmeren Tieren. Die wollen doch aussterben. Können lediglich zwei Kinder pro Leben bekommen und sind zu dumm für eins, weil sie lieber pennen, als den Geschlechtsakt zu vollziehen. Haben sich die Ein-Kind-Politik wohl etwas zu sehr zu Herzen genommen, die Vögel.

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#030: 24.04. – 30.04.: „Eine Woche mit Mini. Teil 2.“

Saturday, 21 May 2011 18:15 | Last Updated (Tuesday, 30 November 1999 00:00) | Written by Mirko

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Zumindest die schweren Wanderstiefel hab ich gegen leichte Sportschuhe ausgetauscht, wenngleich der Rucksack bleibt, da der Inhalt einer normalen Damenhandtasche natürlich mit muss. Um elfe am späten Abend befinden wir uns am Fuße des Berges und beginnen die Wanderung. Also gut, Wandern ist was anderes, das ist hier mehr Treppen steigen noch und nöcher mit vielen kleinen Pausen zwischendurch, in denen es Red Bull, Tomaten und Nudelsuppen gibt. Kein Bier. Hab ich mir selber verboten. Das Klima ist angenehmer als vor zwei Jahren, wenngleich ich auch deutlich mehr schwitze als gewöhnlich, allerdings schlägt die Schwüle Hitze nicht nach einiger Zeit in kalten Wind und Regen um. So lässt es sich angenehm Treppen steigen und trotz Wohlstandsbauches bin ich fitter als damals und wir kommen problemlos nach sieben Stunden zum Sonnenaufgang auf dem Ostgipfel an, der sich in 2100 Metern über Normal Null befindet (der Fuß des Berges befindet sich auf einer Höhe von 400 Metern oder so). Also gut, Sonnenaufgang ist relativ, die Sonne geht zwar auf und alle warten gespannt darauf, dass sie mal durch die Wolken bricht, das passiert aber nicht so schnell. Was früher weicht als die Wolken ist die Geduld der Chinesen, denn als einer laut behauptet „Nee nee, heute kommt keine Sonne mehr, das ist morgen," verlassen die meisten das typisch chinesisch überfüllte Plateau und wir kriegen einen guten Platz, der nach 10 Minuten doch noch mit der Sonne belohnt wird. Mit den Sonnenstrahlen erwärmt sich dann auch die Luft, was sie in Aufruhr bringt, sodass eine steife Brise uns um die Ohren weht. Nicht ganz das Angenehmste für einen Körper, der nach sieben Stunden Hochleistung nun allmählich runterfährt. So verkriechen wir uns anschließend zunächst in einem windgeschützten Tempel bevor wir die weiteren Gipfel, derer es bestimmt fünf sind, erklimmen. Im Tempel, der Kälte trotzend, so denke ich, genehmige ich mir einen kleinen Schluck Gipfel-Baijiu, den ich aus dem Tal mitgenommen habe. Also Gipfel-Schnaps statt Gipfel-Bier. Ist nicht so gut. Schmeckt erstens nicht und sorgt für zitternde Beine. Dennoch überwinden wir fast sämtliche Gipfel, immer ein paar Hundert Meter erst runter und dann wieder hochkletternd, mit Bravour.

„Runter geht immer," denke ich eigentlich und freue mich auf den Rückweg, aber tagsüber denken sich noch viel mehr Touristen, sie müssten mal hochkommen, manche in Latschen, manche noch mit Hemd, Krawatte und schicken Schuhen. Diese nur zu Boden stierenden und überall laufenden und stehenden Hindernisse plus die Tatsache, dass die Stufen bergab sehr auf die Gelenke gehen und sich der Weg bis zur Seilbahn viel weiter zieht, als gedacht, machen den Rückweg zu etwas leicht Lästigem. Mein kleiner Anflug von Ärger verpufft dann aber doch sehr schnell, als ich sehe, wie die ganzen kleinen Wegstationen mit Lebensmitteln und Getränken beliefert werden. Das läuft nicht etwa über Maultiere, Helikopter oder Magie, sondern da schnappt man sich Menschen. Derer gibt es in China ja besonders viele. Und da nimmt man nicht irgendwelche, auch nicht gleich die stärksten und jüngsten, sondern gerne mal Ältere und Gebrechliche. Derer gibt es Dank medizinischer Fortschritte ja auch immer mehr. Und da sie zu anderen Arbeiten nicht taugen, das jüngere Volk sich dieser anstrengenden Art von Arbeit entzieht und einem wegen nicht vorhandener Altersvorsorge nichts anderes übrig bleibt, quälen sich die Männer schwitzend und langsam den Berg hoch. Auf den Schultern, die nur noch aus dunkler Hornhaut bestehen, balancieren sie einen elastischen Stab an dessen Enden die Waren hängen; hier ein paar Pakete Wasser, da ein Korb Tomaten und gerne auch mal ein großer Haufen Lamm-Kadaver, der in der Sonne gerne mal die Fliegen auf sich zieht. Aber auf dem Berg möchte man doch gerne traditionelle Speisen verputzen.

Nun gut, schlussendlich ist die Seilbahn am Mittag erreicht. Im Tal findet dann Abzocke im hohen Stile statt, weil man nicht am Startpunkt rauskommt, sondern an einer anderen Seite des Berges. Und von da führt nur eine einsame und gefährliche Straße über 8 km ins Dorf und es wird einem doch empfohlen, auf einen der verhältnismäßig teuren Shuttle-Busse zurückzugreifen. Dieser führt dann aber auch noch nicht zum Startpunkt und dem Bus nach Xi'an, sondern dazu bedarf es abermals eines Taxis. Aber dem ausgelaugten und übermüdeten Bergsteiger kann man ja auch gerne den letzten Schein Geldes, den er mühsam 2000 Meter hoch und wieder runter geschleppt hat, aus den vollgeschwitzten Hosentaschen ziehen.

In Xi'an ist dann auch Hochsommer mit 35 °C und gerade die Zeit erreicht, in der man kein Taxi mehr bekommt. In einem Teehaus finden wir uns dann wieder, stinkend (also ich) und nach einem Bett sehnend. Das letztendlich nach weiteren zwei Stunden erreicht, wird ab 19 Uhr durchgeschlafen bis zum Freitag.

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#029: 24.04. – 30.04.: „Eine Woche mit Mini. Teil 1.“

Saturday, 21 May 2011 18:14 | Last Updated (Tuesday, 30 November 1999 00:00) | Written by Mirko

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Mini kommt vorbei und sie hat ein wohlaufgestellte Agenda mit im Gepäck, ungeachtet meiner Prüfung am Mittwoch. Aber das macht ja nichts, schließlich habe ich die letzte Woche dafür schon vorgelernt, das meiste eh schon gekonnt und überhaupt darf ich ja Englisch benutzen.

Nach Sonntag und Montag belanglosen Dingen in der Stadt fahren wir am Dienstag in nen Zoo am Fuße der Berge. Mit dem Bus kommt man auch schnell binnen knapp 2 Stunden dahin, mir wird also noch etwas Lernzeit gegönnt. Der Zoo bietet dann einiges aus der Tierwelt und gleicht zunächst einem Serengeti-Park, da man mit einem Käfigwagen durch die Gehege gefahren wird. Pandas sehe ich zu meinem Unmut leider nicht, zu dem Grund komme ich später.

Nach der Fahrt durch die Freilandgehege darf man sich selber frei bewegen, da wir aber leider schon etwas spät dran sind, sind die meisten Tiere in ihren Nachtbehausungen untergebracht und die sind dann im typisch chinesisch tierfreundlichen Stil eingerichtet. Nämlich gar nicht. Die Affen haben da eine riesige Freude vom Betonboden gegen die sterilen weißen Kacheln an den Wänden zu springen. Oder sie spielen sich einfach am Piepmatz rum und das permanent. Den anderen Tieren geht es übrigens nicht anders.

Am Mittwoch ist dann die Prüfung recht schnell hinter mich gebracht, auch deshalb, weil ich doch durch ein leicht schlechtes Gewissen schon um fünfe in der Früh aufgestanden bin. Anschließend wird mir etwas Ruhe gewehrt, bevor wir den Bus Richtung Huashan nehmen. Huashan, da war doch was. Richtig, den bin ich schon hochgeklettert und hatte mir eigentlich gesagt, dass ich mir das nicht noch einmal antun würde. Und wenn doch, dann auf keinen Fall mit großem Rucksack. Aber was tut man nicht alles für die Frauen.

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